Die erste Woche Nachtschicht war eine Herausforderung. Das hat mich komplett umgedreht.

Zwei Texte sind geschrieben, liegen in der Überarbeitung, sodass ich heute auf das von buchpost vorgestellte Kopfkissenbuch eingehen möchte.

 

Kurzinfo zum Buch:

Ein Bündel edlen Papiers diente der Hofdame Sei Shonagon als Notizbuch, in das sie schrieb, was man sonst nur seinem Kissen anvertrauen würde: ihre vom Augenblick inspirierten Gedanken, ihre Stimmungen und Erlebnisse. So entstand ein heute ebenso faszinierendes wie anmutiges Skizzenheft über das Leben am japanischen Hof um das Jahr 1000. Das Makura no Sôshi, «Das Skizzenbuch unterm Kopfkissen», stammt aus der späten Heian-Zeit (898–1186), in der die japanische Literatur nicht zuletzt dank der Hofdame Sei Shonagon einen bemerkenswerten Aufschwung nahm. Aus einer literarisch und wissenschaftlich hochbegabten Familie stammend – ihr Vater war ein damals bekannter Dichter –, trat sie in ihrem sechsundzwanzigsten Lebensjahr in den Dienst der Kaiserin Sadako und verbrachte ein Jahrzehnt bis zu deren Tod im Hofdienst. Sei Shonagons Beobachtungen zu Natur und Menschen überraschen durch gleichermaßen vorurteilsfreie Originalität wie große Belesenheit. Mit ihren lebendigen, ungezwungenen Improvisationen voller Witz und Scharfsinn schuf sie die literarische Gattung zuihitsu, und zeichnete «dem Pinsel folgend» all das auf, was ihr im Augenblick bemerkenswert erschien. In Japan ahmten Dichter, Schriftsteller und Priester sie nach, ohne jedoch jemals wieder die Ursprünglichkeit und Feinheit ihres Vorbildes zu erreichen.

 

https://www.amazon.de/Das-Kopfkissenbuch-einer-Hofdame-Shonagon/dp/3717513648

http://japanliteratur.net/das-kopfkissenbuch-einer-hofdame/

http://universal_lexikon.deacademic.com/248647/Heian-Zeit%3A_Die_Epoche_der_klassischen_Literatur

 

In die gleiche Zeit fällt die Dichterin Izumi Shikubu

 

Auch der Wind

Auch wenn der Wind

Dabei fürchterlich bläst

Ferner das Mondlicht durchschimmert

Zwischen dem Flachdach

über dem zerfallenen Haus

 

Die Heian-Ära japanische Dichterin Izumi Shikubu lebte im späten 10th Jahrhundert und frühen 11.Jahrhundert. Sie heiratete zweimal und war die Liebhaberin beider Prinzen Tametaka und Prinz Atsumichi, Tametakas Bruder. Ihre Gedichte und Korrespondenz, waren Teil der traditionellen höfischen Liebeslyrik, die häufig mit erotischer und romantischer Sehnsucht mit traditioneller buddhistischer Anschauung kombiniert wurde.

 

 

Zu guter Letzt werde ich in den nächsten Tagen eigene Texte vorstellen. Ich hoffe dass ich mit dem Drei-Schicht-System einen Rhythmus finde, der das Schreiben nicht unterbricht.

Advertisements

Ein Gedanke zu “Nichiyo Sonntagsgedanken 18.06.2017

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s