Schreibwerkstatt

 

 Wörter

Mutter spricht als ob sie singen würde

Diese alten Geschichten schmelzen die Eisschicht unserer Schatzkiste

Das Meer schwillt in der unteren Region durch die Winterschmelze an

Mit einem leisen Geräusch läuten sie die goldenen Träume ein

Und zahllos untertauchendes Gemurmel

Täuschung und Verderben gleichfallende Blätter, werden die Straße blockieren

Es wird kein Morgen mehr geben die Menschen sind einfach müde

Aus der Ferne ein stürmischer Wind

Herabgewürdigt den Schnee auskühlend

Und dadurch, hier

Nur die betrogenen Wörter

Warten auf den Höhepunkt, unbekannter Stunde.

 

 

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Wie Märchen

Schon in meiner Jugendzeit träumte ich viel, sobald ich aufwachte, erfasste ich sie vorsichtig und legte sie beiseite während ich mein Gesicht wusch und mein Haar kämmte, so dass ich in den Illusionen bleiben konnte. Überall erzählte ich Geschichten, die ich geträumt hatte und meine Freunde lachten und sagten das hast du schon mal erzählt.

Ich erinnere mich das ich zur Schule ging, während ein neuer Traum, über eine schneebedeckte Straße mit einem einzigen Fußabdruck, über mich kam. Es schien dass ich jede Nacht träumte.

Währenddessen in der Wirklichkeit meine dumpfen Gefühle hochkamen, kehren sie in meine Träume ein- in verschiedenen Varianten. Es ist seltsam wie Farben lebendig werden können. Einige Träume waren sepiafarben wie alte Bilder, in anderen Träumen war das Meer grün. Manchmal wenn ich meine Augen in der Nacht geschlossen habe, wünsche ich mir das Dinge- aus früheren Träumen fortfahren, mehr Musik hören oder nach Europa gehen. In diesen Kindheitstagen als Träume wichtig waren, ist mein jetziges Leben ein ständiger Verlust, und Kleinigkeiten machen mich traurig.

Aus diesem Grund, gerade wenn die meisten Menschen schlafen gehen, wacht mein Herz auf und Träume erscheinen- es scheint das ich verliebt war und Spiele dieser Art, auf natürlicher Weise. Und ich alleine lebe, lache und fantasiere innerhalb dieser Wunschträume, versuche zu verhindern einen einzelnen herauszugreifen.

Ich gehe meinen Weg am Tag durch einen Nebel, aber wenn der Abend kommt. Dann überfluten mich wundervolle Dinge und füllen meinen leeren Kopf.

In meinen Träumen altert der Tod niemals, zerbrochene Gegenstände werfen Schatten, und da sind zu keiner Zeit Lücken. Es ist eine herrliche Sache dass sich alles bewegt.

Kommt der Morgen, scheint es dass sich all die Dinge verflüchtigt haben.

Inzwischen träume ich nicht mehr viel. Es ist nicht weil ich müde bin, sondern weil ich kaum noch Freunde habe, die zuhören und auch weil all meine Träume sich verändert haben.

 

(aus the collected poems of Chika Sagawa; übersetzt wortsonate)

 

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Träume

Zerschmelzen

In Wind und Feder

Verweht in den Tiefen des Schlafes

(wortsonate)

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