Auch wenn heute Tag des Buches ist, möchte ich etwas Anderes einbringen.

 Vor einer Woche feierten wir Ostern. Ich möchte einen kleinen Nachschlag geben, weil mich die Rede des Diakons weiterhin beschäftigt.

Beginnen möchte ich mit folgendem Gedicht, um meine Gedanken niederzuschreiben:

Ostern, neue Hoffnung für die Welt Ein Licht, dass die alte Welt erhellt. Hoffnung und Gewissheit werden uns geschenkt. Neues Leben, der Blick auf Jesus gelenkt. Dunkel war lange die Nacht, bis der Auferstandene Hoffnung gebracht. Das Grab ist nicht mehr Endstation, der Tod nicht mehr, ich spreche ihm Hohn. Gott ist das Leben, ohne ihn nur Nacht, Jesus aber hat das Licht gebracht. Wäre er nicht aus dem Grab gekommen Der Tod hätte uns dann mitgenommen. Christen dürfen Hoffen, ja Glauben, denn niemand kann das Leben uns rauben. Bezeug deine Hoffnung in der Welt, nichtig ist die dunkle Unterwelt. Wo man trauert und weint, da ist der Glaube vereint. Ostern ist Hoffnung und Leben, Jesus hat uns dies gegeben zum Segen. Wolfgang Müller

 

Die Frage die Diakons war: Passt das heute überhaupt zu unserer Zeit? Haben wir überhaupt damit etwas zu tun? Ja, wir haben. Die Osterkerze ist die Hoffnung, dass die Menschen sich wieder besinnen, dass wieder mehr zu einander finden, dass in einigen Ländern der Krieg beendet wird.

Die Osterkerze soll uns zum Innehalten bewegen, soll unseren schnelllebigen Rhythmus unterbrechen, soll uns zum Atem holen animieren. In einem Branchennews las ich das die die jugendliche Smartphone Nutzer immer häufiger über Messaging Dienste kommunizieren, klassisches Telefonieren spielt hingegen kaum mehr eine Rolle. Bedeutet das auch, das wir immer weniger miteinander reden, oder das wir uns vom Smartphone leiten lassen. Werden wir unfähiger unser Leben selbst zu gestalten?

Die Osterkerze soll den Menschen die Hoffnung bringen, dass die Verantwortlichen sich zusammensetzen, den Krieg in Syrien zu beenden.

Sowie in den anderen Ländern. Wieviel Leid und Traurigkeit muss noch geschehen, damit das Ganze beendet wird?

Die Osterkerze soll auch den Menschen die Hoffnung bringen, die an Hunger leiden, die den Klimawandel deutlich spüren. Ganze Gebiete trocknen aus, weil es seit Jahren nicht mehr geregnet. Ein selbsterfülltes Leben ist gar nicht möglich, die Menschen werden abhängig gemacht von den Hilfslieferungen.

Die Osterkerze soll den Menschen Hoffnung bringen, die das Gefühl haben ihr Leben sei schwer, die krank und mutlos sind. Ich wünsche Ihnen dass ihnen jemand ein Lächeln schenkt und Kraft schenkt.

Vielleicht habe ich es etwas vergessen, es gibt so vieles auf der Welt, die einen Hoffnungsgedanken gebrauchen könnten. Das waren die, die mich im Moment am meisten beschäftigen.

 

Gedankensprung / Ich möchte ein Mitmachprojekt vorstellen, dessen Newsletter ich regelmäßig bekomme, weil der Frieden und das Miteinander mir nach wie vor wichtig sind:

http://wikipeacewomen.org/wpworg/de/?page_id=163

Das Ziel dieser Webseite ist bis 2020 eine Million Geschichten zu sammeln. Von Frauen die sie in allen Bereichen menschlicher Sicherheit zu engagieren: Konfliktlösung, ökologische Sicherheit, Umweltgerechtigkeit, Gesundheit, Bildung und Gesetzgebung und andere.

Um die Geschichten von einer Million Friedensfrauen zu sammeln, aufzuschreiben, zu übersetzen und die Frauen zu vernetzen, wird es notwendig sein, ehemalige und neue Koordinatorinnen von verschiedenen Regionen auf der Welt zu engagieren.

Eine Frau, die für mein Fachthema interessant wäre, ist

 Helene Norberg-Hodge

Sie ist die Gründerin und Direktorin der International Society for Ecology und Culture (ISEC), einer Non-Profit-Organisation, die sich mit dem Schutz biologischer und kultureller Vielfalt befasst. Die ISEC führt auf vier Kontinenten Programme durch, die der Stärkung der ökologischen Vielfalt und Gemeinschaft dienen, speziell um Bereich regionale Ernährung und Landwirtschaft.

http://schoolingtheworld.org/people/helena/

https://www.bing.com/videos/search?q=Helean+Norberg+Hodge&view=detail&mid=955F0EC84AE8DD9132EC955F0EC84AE8DD9132EC&FORM=VIRE

https://www.youtube.com/watch?v=z1SMdfhedQ

 

Quellen: http://www.internetworld.de/mobile/mobile-devices/smartphone-generation-maulfaul-1216836.html

 

GedankenAbschluss:

Diese Woche habe ich wieder dieses bewegende Lied gehört:

 

Hiroshima

Nur ein Schatten blieb von ihm in Hiroshima

Als das Feuer schwieg

Doch den keiner kennt in Hiroshima

Wurde der Stein der schrie

Und er schrie „Erinnert Euch gut

Sonst holt euch die Glut wie hier.“

 

Fliege, mein Lied, nach Hiroshima

Flieg zum Schattenstein

Und versprich dem Mann in Hiroshima

Das wird nie mehr sein,

Denn die Welt erinnert sich gut

Sonst holt sich die Glut wie Hiroshima

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Ein Gedanke zu “Nichiyo Sonntagsgedanken 23.04.2017

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