Eine gute Schreibwoche. Jeden Tag eine Stunde ein paar Worte notiert. Buchvorstellung geht voran.

Gefallen hat mir die News vom börsenblatt:

 Bücher bauen brücken

Unter diesem Motto bieten mehr als 50 Buchhandlungen in Nordrhein-Westfalen vom 18 bis zum 24.Mai Veranstaltungen an, die das jüdische Leben im Deutschland von heute beleuchten.

Zwar die ist die Webseite noch nicht an den Start, aber irgendwie falle ich im Moment ständig über jüdische Autoren. Generell fällt es mir schwer sich auf die Romane einzulassen, weil ich zu wenig über das jüdische Leben und der Religion weiß.

Ich meine Charles Reznikoff ging, aber ich kann mich an den Fernkurs „In die Ferne lesen, wo ein Reiseland Argentinien war. Da konnte ich nichts mit den jüdischen Autoren anfangen.

Die Frage die sich mir stellte, kenne ich überhaupt einen aktuellen jüdischen Autor? Nein, da kann ich mich an keinen Namen erinnern.

Eher bekannt ist mir Else Lasker-Schüler, die eine bedeutende deutsch jüdische Dichterin war. Sie gilt als hervorragende Vertreterin der avantgardistischen Moderne und Expressionismus und in der Literatur.

 

 

Es kommt der Abend . . . Es kommt der Abend und ich tauche in die Sterne, Daß ich den Weg zur Heimat im Gemüte nicht verlerne. Umflorte sich auch längst mein mich vertriebenes Land. Es ruhen unsere Herzen liebverwandt, Gepaart in einer Schale: Weiße Mandelkerne. . . . Ich weiß Du hältst wie früher meine Hand Verwunschen in der Ewigkeit der Ferne . . . Ach meine Seele rauschte, als dein Mund – es mir gestand.

 

 

Bleibt die Frage nach den gegenwärtigen Autoren. Das Thema ist umfangreicher als ich dachte.

Die Bezeichnung deutsch-jüdische Literatur ist umstritten. Unbestritten ist das jüdische Schriftstellerinnen und Schriftsteller die deutschsprachige Literatur des 20. Jahrhunderts mit geprägt haben. Das gilt vor allem für die Lyriker Else Laske-Schüler, Nelly Sachs, Paul Celan. Bei den Erzählungen ragt u.a. Franz Kafka hervor, bei den Dramatiker George Trabi.

Doch heute?

Es gibt eine neue deutsch-jüdische Schriftstellergeneration, die nach der Shoah aufgewachsen ist. Vor allem sind es seit den 80er Jahren Lyriker präsent gewesen: Mirjam Pressler (geb, 1960), Robert Schindel (geb. 1944) oder Barbara Honigmann).

Der Kernpunkt in ihren Erzählungen und Romanen sind weniger religiöse Fragestellungen im engeren Sinne als vielmehr Schilderungen des Lebens als Jude bzw. Jüdin im deutschsprachigen Raum nach der Shoah, von der man selbst auch nur aus Zeugnissen, Filmen oder von anderen weiß.

Ich habe mir Barbara Honigmann etwas angeschaut.

Barbara Honigmann ist die Tochter deutsch-jüdischer Emigranten, die die Zeit des Nationalismus im britischen Exil überlebte und 1947 nach Berlin zurückkamen.

Sie wurde 1949 in Ost-Berlin geboren, arbeitete als Dramaturgin und Regisseurin. 1984 emigrierte sie mit der Familie nach Straßburg, wo sie heute noch lebt.

Die Auseinandersetzung mit der eigenen Tradition und Geschichte ist ihr zentrales literarisches Thema.

In ihrem aktuellen Buch „ Chronik der Straße“ beschreibt ist sie ihr Leben in Straßburg. Ein triste Straße, die sie die Straße des Anfangs nennt, im zweithässlichsten Haus der baumlosen Rue Edel. Ein buntes Menschengemisch, aber vor allem Juden und Muslime.

Und was soll ich sagen, ich bin neugierig geworden auf das Buch.

Quellen:

https://www.dhm.de/lemo/biografie/biografie-else-lasker-schueler.html

http://wortwuchs.net/lebenslauf/else-lasker-schueler/

https://www.boersenblatt.net/artikel-buecher_bauen_bruecken__aktionswoche_in_nrw.1282456.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Barbara_Honigmann

http://www.fr-online.de/literatur/barbara-honigmann–chronik-meiner-strasse–im-rhythmus-der-konflikte,1472266,30623678.html

http://www.zeit.de/2015/31/chronik-meiner-strasse-essay-barbara-honigmann-strassburg

 

 Gedankensprung

Valentinstag in Japan

In Japan wird der Valentinstag in einer besonderen Art gefeiert. Die Frauen schenken den Männern etwas. Es ist eine lange Tradition dass die Frauen ihren Männern Schokolade zum Valentinstag schenken. Es gibt zwei Arten von Schokolade: „Giri-choco“ (Pflichtschokolade)  und „Hon mei-choco“. Girochoco ist bestimmt für Freunde, Kollegen, Chefs und vertrauten männlichen Freunde. „Giri“ meint eine Verpflichtung ohne romantische Gefühlen. Dagegen wird Honmei-choco einem Freund, Liebhaber oder Ehemann geschenkt Oft stellen die Frauen sie selber her, weil sie glauben das es sonst keine wirkliche Liebe ist.

Jedoch gibt es in großen Geschäften ab Mitte Januar viele Aufsteller mit Schokolade in Herzform.

Einzigartig ist dagegen der „White Day“, welcher am 14. März stattfindet, genau einen Monat nach dem Valentinstag. Die Männer revanchieren sich für den Valentinstag.

http://us.jnto.go.jp/blog/valentines-day-white-day-in-japan/

 

Advertisements

Ein Gedanke zu “Nichiyo Sonntagsgedanke 12.02.2017

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s