regenbogenfisch-japan

25 Jahre Regenbogenfisch

Wer kennt ihn nicht- den Regenbogenfisch mit seinen Geschichten rund um Streit und Versöhnung, Teilen und Toleranz. Ich kann mich jedenfalls daran erinnern. Über 30 Millionen Bücher wurden verkauft, erschienen sind sie in mehr als 50 Sprachen.

Zum Jubiläum erscheinen eine limitierte Ausgabe sowie eine eigene Webseite:

http://regenbogenfisch.com/

 

Hinter der Erfolgsgeschichte steckt Marcus Pfister. Geboren wurde er 1960 in Bern. Seine Bücher wurden mehrfach ausgezeichnet und in duzende Sprachen übersetzt. Er lebt auch heute mit seiner Familie in der Hauptstadt, in seinem Atelier, mit eindrucksvollen Blick über die Berner Altstadt, kreiert er immer wieder neue Figuren und Geschichten.

http://www.marcuspfister.ch/home%20marcus%20pfister.htm

https://www.youtube.com/watch?v=uhNOFWHBe9E

https://www.spielsachen.de/article-show/Spielsachen/Artikel/Detail/Artikel/der-regenbogenfisch-feiert-2017-seinen-25-geburtstag.html

 

Aber mit Fisch lässt sich nicht nur eine Geschichte erzählen, er kann auch eine andere Form der Kunst sein.

 

Die traditionelle japanische Kunst der Fischmalerei mit echten Fischen

Wenn keine Kameras mehr die Fangtrophäen der Fischer aufzeichnen, kehren sie zurück, zu einer einzigartigen Malerei- dem Gyotaka. Gyo meint Fisch und Taku meint Eindruck, mit dieser Technik wird der genaue Eindruck eines gefangenen Fisches aufgezeichnet.

fisch

Vor hundert Jahren zeichneten japanische Fischer auf was sie auf dem Meer sahen. Sie rieben den gefangenen Fisch mit schadstofffreier Tusche ab und zeichneten ihn genau auf das Reispapier. Die meisten Fische wurden dann gereinigt und auf den Märkten verkauft, aber einige wurden wieder ins Meer geworfen. Mitte des 18 Jahrhunderts begannen die Fischer mehr Details aufzuzeichnen, sodass sich daraus eine einzigartige Kunstform entwickelte.

Während der Edo Phase blühte die Kunst auf, unter dem Patronat des bekannten adligen Lord Sakai. Fischer brachten ihm ihre Gyotaku Zeichnungen und er war beeindruckt. Er heuerte einige von ihnen an um seine Fänge aufzuzeichnen. Sein Palast war gefüllt davon, nach dieser Zeit verblasste die Bekanntheit des Gytoka.

Heute jedoch wird Form wiederentdeckt, moderne Künstler probieren Verschiedenes aus und formen ihren eigenen Gyotaku Techniken. Sie fangen an den Fisch zu reinigen und ihn für das Zeichnen vorzubereiten. Wenn er getrocknet ist, pinnen sie die Flossen auf ein Brett und nutzen eine der zwei Methoden. In der direkten Methode, wird die Tusche direkt auf den Fisch gepinselt und das Reispapier feucht darauf gepresst. In der indirekten Methode wird das Papier mit Reispaste auf den Fisch geklebt. Dann wird mit einem in Seide gewickelter Wattebausch auf das Papier gespritzt. Das Papier wieder abzuziehen ohne das es reißt, ist etwas trickreich, nicht viele Künstler beherrschen diese Technik.

Ungeachtet davon, welche Methode der Künstler verwendet, keine der zwei Zeichnungen sind identisch.

http://www.odditycentral.com/pics/gyotaku-the-traditional-japanese-art-of-painting-fish-with-actual-fish.html

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s