Eine Woche ist das neue Jahr alt, der Alltagstrott hat einen wieder fest im Griff.

Schreibmäßig arbeite ich an einer Kurzgeschichte zum Thema Rosa, ich denke an eine überspitzte Geschichte. Ob sie bis Ende des Monats fertig wird, mal sehen. Eine Idee für die Hausaufgabe der Schreibwerkstatt wabert irgendwo im Dunkeln.

Klassiker beschäftigen mich im Moment, viele stellen sie auf ihren Blog vor, wo ich dann denke, ach ja, das war ein toller Autor, eine wunderbare Geschichte.

Eins ist mir dabei wieder eingefallen: Annette Droste Hülshoff. Am 10.01/12.01 jährt sich ihr 220. Geburtstag.

Gelesen habe ich sie mit einem Literaturzirkel. Wir waren drei Generationen, das mitunter in lange Diskussionen und Erzählungen endete. Beim Durchblätter der alten Kladde, sind mir wieder viele Autoren aufgefallen, die einmal umgedreht wurden, wie Toni Morrison.

http://www.rowohlt.de/autorin/toni-morrison.html

Anette Droste Hülshoff blieb ein beständiger Lesebegleiter. Ich könnte jetzt ellenlange Biografie niederschreiben, doch ich finde es sinnvoller ein paar Link einzufügen:

http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Droste/Biographie/leben

http://www.xlibris.de/Autoren/Droste-Huelshoff

http://gutenberg.spiegel.de/autor/-132

https://www.youtube.com/watch?v=6gs6yag1bmU

 

Was mir an ihr gefiel? Sie beschreibt viel aus ihrem Leben und bei der Sprache muss ich ein wenig langsamer lesen um den Inhalt zu verstehen.

Geboren wurde sie am 10.01/12.01 Januar 1797 auf dem Wasserschloss. Sie war ein kaum lebensfähiges Siebenmonatskind. Zeitlebens litt sie an Krankheiten insbesondere konstatierte man schon früh eine starke nervliche Überreiztheit. Die lebenslange Krankengeschichte der Dichterin, die literarische Arbeiten manchmal unmöglich machte, lässt sich in ihren Briefen verfolgen.

Der heutige Ruhm von ihr gründet sich insbesondere auf die Judenbuche sowie ihrer Naturlyrik, Texte mit denen sie weit über ihre Zeit hinausweist.

Passend zur Jahreszeit habe ich ein Gedicht ausgewählt, das sie Winter genannt hat. Das ist meine Lesezeit, weil ich bin nicht so der Winterfan.

https://vimeo.com/161227438

 

 

                                                            Winter

Aus Schneegestäub`und Nebelqualm

Bricht endlich doch ein klarer Tag;

Da fliegen alle Fenster auf,

Ein jeder späht, was er vermag.

 

Ob jene Blöcke Häuser sind?

Ein Weiher jener ebne Raum?

Fürwahr, in dieser Uniform

Den Glockenturm erkennt kaum.

 

Und alles Leben liegt zerdrückt,

Wie unterm Leichentuch erstickt

Doch schau! An Horizontes Rand

Begegnet mir lebend`ges Land.

 

Du starrer Wächter, laß ihn los

Den Föhn aus deiner Kerkerschoß

Wo schwärzlich jene Riffe spalten,

Da muß er Quaränte halten,

Der Fremdling aus der Lombardei:

O Säntis, gib den Tauwind frei!

(Anette Droste von Hülshoff)

 

 

Doch kommen wir zurück in die Gegenwart.

Wir hangeln uns durch die unseren guten Vorsätze, einige sind schon eingepackt für das Jahr 2018, auch könnte ich Euch bestimmt eine solche Liste schreiben, doch den folgenden Artikel fand ich viel besser.

Ein guter Vorsatz wäre doch mal weniger das Smartphone in der Öffentlichkeit zu benutzen, mal darauf achten wie man auf andere damit wirkt. Ich persönlich finde die Leute am nervigsten, die wegen jeder Kleinigkeit am Telefon streiten. Warum müssen denn andere Mithörer wegen so einem Palaver für nichts, belästigt werden? Manchmal ist weniger besser.

In Japan gibt es eine Netiquette wie im Öffentlichen Raum telefoniert wird.

3 Gründe warum die Japaner ihr Mobiltelefon im Öffentlichen Raum nicht nutzen.

Insbesondere in den größeren Städten Tokio oder Osaka, würden wir uns wundern, warum es so still ist, trotz der vielen Menschen, die wie eingequetscht in einer Sardinendose stehen. Vielleicht sind sie auf dem Weg zur Arbeit oder reisen alleine und wollen nicht gestört werden.

Wenn jedoch gelegentlich das Mobiltelefon klingelt, weil derjenige vergessen hat es leiser zu stellen, dann beginnt ein inneres Ringen der Person ob der den Anruf annehmen soll. In ganz wenigen Fällen nehmen sie ab, flüstern schnell etwas und legen auf.

Was ist passiert, warum nutzen die Japaner nicht ihr Mobiltelefon in der Öffentlichkeit? Werfen wir einen näheren Blick auf die drei Hauptgründe.

 

Privat

Wenn jemand in der Öffentlichkeit telefoniert hört jeder in Umgebung mit, ob er will oder nicht. Sie fangen an sich Gedanken darüber, versuchen sich vorzustellen, was der Andere gesagt haben könnte, das ihr Lesen abrupt beendete, oder aus dem Nickerchen gerissen wurden.

 

Störung der Öffentlichkeit

Andererseits gibt es eine Privatsphäre die manchmal mit einem Schamgefühl verbunden ist.Besonders wenn es zu Streitereien kommt, möchten Fremde nicht eingebunden werden. In vielen Fällen interessiert sie es nicht.

 

Umgangsformen im Zug

Manche Züge haben gut sichtbar einen Aushang hängen, indem um Rücksichtnahme gebeten wird. Also überlege dir gut bei der nächsten Bus- oder Zugfahrt, ob du das Telefon nutzt, sonst könntest du des Busses/ Zuges verwiesen werden.

 

http://jpninfo.com/16144

 

Und zum Abschluss möchte ich Freude in die grauen Tage bringen. Jeden Tag erreichen uns schlimme Nachrichten, die uns schockieren, verrückt oder traurig machen. Die Leichtigkeit des Lebens scheint verflogen, darum möchte jeden Tag eine positive Minute schenken.

https://vimeo.com/78040385

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doch kommen wir zurück in die Gegenwart.

Wir hangeln uns durch die unseren guten Vorsätze, einige sind schon eingepackt für das Jahr 2018, auch könnte ich Euch bestimmt eine solche Liste schreiben, doch den folgenden Artikel fand ich viel besser.

Ein guter Vorsatz wäre doch mal weniger das Smartphone in der Öffentlichkeit zu benutzen, mal darauf achten wie man auf andere damit wirkt. Ich persönlich finde die Leute am nervigsten, die wegen jeder Kleinigkeit am Telefon streiten. Warum müssen denn andere Mithörer wegen so einem Palaver für nichts, belästigt werden? Manchmal ist weniger besser.

 

In Japan gibt es eine Netiquette wie im Öffentlichen Raum telefoniert wird.

3 Gründe warum die Japaner ihr Mobiltelefon im Öffentlichen Raum nicht nutzen.

Insbesondere in den größeren Städten Tokio oder Osaka, würden wir uns wundern, warum es so still ist, trotz der vielen Menschen, die wie eingequetscht in einer Sardinendose stehen. Vielleicht sind sie auf dem Weg zur Arbeit oder reisen alleine und wollen nicht gestört werden.

Wenn jedoch gelegentlich das Mobiltelefon klingelt, weil derjenige vergessen hat es leiser zu stellen, dann beginnt ein inneres Ringen der Person ob der den Anruf annehmen soll. In ganz wenigen Fällen nehmen sie ab, flüstern schnell etwas und legen auf.

Was ist passiert, warum nutzen die Japaner nicht ihr Mobiltelefon in der Öffentlichkeit? Werfen wir einen näheren Blick auf die drei Hauptgründe.

 

Privat

Wenn jemand in der Öffentlichkeit telefoniert hört jeder in Umgebung mit, ob er will oder nicht. Sie fangen an sich Gedanken darüber, versuchen sich vorzustellen, was der Andere gesagt haben könnte, das ihr Lesen abrupt beendete, oder aus dem Nickerchen gerissen wurden.

 

Störung der Öffentlichkeit

Andererseits gibt es eine Privatsphäre die manchmal mit einem Schamgefühl verbunden ist.Besonders wenn es zu Streitereien kommt, möchten Fremde nicht eingebunden werden. In vielen Fällen interessiert sie es nicht.

 

Umgangsformen im Zug

Manche Züge haben gut sichtbar einen Aushang hängen, indem um Rücksichtnahme gebeten wird. Also überlege dir gut bei der nächsten Bus- oder Zugfahrt, ob du das Telefon nutzt, sonst könntest du des Busses/ Zuges verwiesen werden.

 

http://jpninfo.com/16144

 

 

Und zum Abschluss möchte ich Freude in die grauen Tage bringen. Jeden Tag erreichen uns schlimme Nachrichten, die uns schockieren, verrückt oder traurig machen. Die Leichtigkeit des Lebens scheint verflogen, darum möchte jeden Tag eine positive Minute schenken.

 

https://vimeo.com/78040385

 

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7 Gedanken zu “Nichiyo Sonntagsgedanken 08.01.2017

  1. Siehste, zu ihr wollte ich auch noch was schreiben,
    zumindest ein Gedicht einstellen – morgen! 🙂

    Die Japaner sind mir ohnehin sehr sympathisch!
    Vieles an Höflichkeit und Zurückhaltung könnte
    der Deutsche von ihnen lernen! Ich besitze kein
    Smartphone – Du wirst mich nie in der Öffentlich-
    keite telefonieren oder tipseln sehen. So eine
    Krätze, diese Geräte sind eine Seuche! Und wie
    wichtig sich die Leute beim telefonieren nehmen.
    Wie sie rum hampeln und auf und ab laufen.
    Sogar im Wald beim Joggen trifft man sie.
    Ohne Worte. Wie haben wir das früher
    gemacht, weiß das noch jemand? Als
    man sich einfach verabredete oder
    abends los ging und auf gut Glück
    Freunde getroffen hat…. 😉

    Gefällt 1 Person

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