Eingeläutet haben wir das Jahr 2017, verbunden mit Wünschen und Hoffnungen. Mein persönliches Ziel ist die berufliche Veränderung mit veränderter Zielsetzung.In einer Radiosendung fand ich den Zielgedanken mit etwas Positives zu besetzen interessant. Eine weitere Idee ist eine Zielcollage anzulegen, das bedeutet Fotos,Texte, Buttons etc. für das Idealbild in einem Heft zu sammeln.

Ja, das habe ich auch so ähnlich in einem Newsletter erhalten.

Ich hoffe dass die Dinge vorangehen. Mein Arbeitsprojekt geht voran, ein Buch wird gerade gelesen und immer auf der Suche nach Geschichten.

 

„Ob man es weinend oder lachend

Hinbringt, ein Leben bleibt ein Leben.“

(Japanisches Sprichwort

 

Das fand ich einem Newsletter lesenswert: Die verschiedenen Erzählweise von einer Katze.

Tobermori von Saki

Eine Katzengeschichte die 1911 veröffentlichte wurde. Erzählt wird die Geschichte einer Katze die von Cornelius Appin darin unterrichtet wird wie ein Gespräch geführt wird. Die Katze droht daraufhin die Geheimnisse zu enthüllen, die sie aufgeschnappt hat. Das wiederum führt dazu die Dinergesellschaft beschließt die Katze zu töten.

Die Geschichte ist eine Satire über die Heuchelei und Vorspiegelung der Edwardianischen Gesellschaft.

http://www.sff.net/people/doylemacdonald/l_tober.htm

 

Alices im Wunderland Lewis Caroll

Ich denke viele kennen die Katze aus dem Roman von Alice im Wunderland. Der engl. Namen bezieht sich auf die Grafschaft Chesire, wo Caroll 1832 in Daresburg zur Welt kam und dort seine Kindheit verbrachte.

Der Ausdruck wie eine „Chesire-Katze zu grinsen“ ist eine alte englische Redewendung.

https://www.youtube.com/watch?v=zckf0f9kwD4

 

Edward der Eroberer von Roald Dahl

Eine Kurzgeschichte, die 1953 im New Yorker veröffentlicht wurde.

Die Geschichte handelt von einem Mann und seiner Frau. Eine langhaarige silberne Katze verbrennt fast im Feuer wird jedoch von der Frau gerettet. Erfolglos versucht das Ehepaar das die Katze wieder nach Haus zurückkehrt. Vergeblich. Louisa bewundert die Farbe der Katze und bemerkt das sie Warzen im Gesicht hat. Täglich spielt sie ihr etwas am Klavier vor und die Katze scheint darauf zu reagieren.

Louisa ist überzeugt dass die Katze eine Reininkarnation von Liszt ist und informiert ihren Mann. Er ist nicht davon überzeugt und glaubt dass dies ein Trick der Katze ist.

Daraufhin geht Louisa zur Bibliothek um mehr über Liszt und der Reinkarnation zu erfahren. Umso mehr sie erfährt, umso sicherer ist sie das Katze eine Reininkarnation von Liszt ist.

 

Paul Gallico „ Miau sagt mehr als tausend Worte“

„Miau sagt mehr als tausend Worte“ handelt von einem Manuskript, das auf                                         mysteriöse Weise auf dem Fußabtreter vor dem Haus gefunden wird. Es enthüllt die gesammelten Lebenserfahrungen einer ehemals heimatlosen Katze, und schon geht es los mit den Kapiteln der Menschenkunde und erprobten psychologischen Tricks wie man Menschen um die Pfoten wickelt.

Im Katzenknigge schließlich geht es um die Verständigung zwischen Mensch und Katze. Dazu gehören das stumme Miau und seine Variationen.

Ein ganz und gar praktischer für jede Katze unverzichtbarer Ratgeber.

http://www.burmesen-von-maupentagor.de/katzenbuecher/katzen-varia-6.htm

 

 

TS Elliot Macavity

Macavity ist ein fiktiver Charakter im Gedichte “Old Possums Buch”. Es ist das einzige Buch, das Eliot für ein jüngeres Publikum schrieb.

http://wonderingminstrels.blogspot.de/1999/11/macavity-mystery-cat-t-s-         eliot.html

 

 

Paul Gallico Thomasina

Thomasina ist die geliebte Haustierkatze der siebenjährigen Mary Ruadh, deren strenger Vater der Tierarzt der Stadt ist. Als Thomasina krank wird, sieht ihr Vater keinen anderen Ausweg als die Katze auszusetzen. Von seiner Grausamkeit geschockt, hört Mary auf, mit ihm zu sprechen und wird selbst schwer krank. Inzwischen wird Thomasina von Lori gerettet. Die junge Frau lebt allein in einer Schlucht und wird als Hexe verhöhnt. Während Thomasina sich von der Strapazen erholt, verschlechtert sich Mary Gesundheit zusehends. Nur die Rückkehr von Thomasina in einer stürmischen Nacht rettet Mary.

 

 

Ein Mordfall- Gedicht von Vernon Scannell

Sie hätten ihn nicht alleine lassen sollen.

Alleine-ausgenommen mit der Katze

Er war erst neun, nicht alt genug,

um in einer Kellerwohnung alleine zu bleiben.

Alleine, das heißt, mit der Ausnahme der Katze.

Ein Hund wäre etwas Anderes gewesen,

ein großer grober Hund mit ausgeprägten Kiefer,

aber eine Katze mit runden Augen wie aus Gold gemacht,

Fett wie ein Polster mit eingezogenen Krallen.

Besser wäre es gewesen ihn mit einer fetten Ratte alleinzulassen!

Aber sie ließen ihn mit der Katze allein.

Er hasste die Katze, er beobachtete sie genau.

Ein schnurrendes Etwas aus weichem schwarzem Fell.

Er saß und beobachtete und hasste sie.

Kuschelig mit seinem Fell, tölpelhafter Stümper,

Und dieser starre Blick und wie dasaß

Schnurrende dunkle Wärme: Er verabscheute das alles

So nahm er den Stock von seinem Vater und schlug die Katze.

Und schneller als ein Scheibe bersten kann,

fauchte die Katze, schoss wie ein Blitz unter das Sofa.

Und er folgte mit einem Grinsen auf seinem neuen Gesicht,

Mit aufgerissenen Augen, eingeschüchtert und mit einem erschrockenen Grinsen

Und er nahm den Stock und steckte ihn weg.

Kribbelnd mit einem lustvollen Freudenschrei.

Erneut kam die Katze zum Vorschein

Schoss zur Tür die nicht geschlossen war.

Aber der Junge, war auch schnell, schlug die Türe zu.

Die Katze die halbdurch war, wurde wie eine Nuss geknackt.

Und das weiche Schwarze schlug dumpf im Flur auf.

Und der Junge erschrak plötzlich

Er biss sich auf seine Knöchel und heulte und heulte.

Aber irgendetwas musste er mit diesen Ding machen.

Seine Augen verdrückten salzige Tränen von Erinnerungen.

Aber in ihm breitete sich eine Furcht aus.

Er wagte sich nicht das Ding mit seinen Händen anzufassen.

So holte er einen Spaten und schaufelte es darauf,

und kippte die Last des schweren Felles,

In den Schrank unter den Stufen,

Wo es für Jahre dort lag, und obwohl es tot war,

Wuchs es in diesem Schrank und ein lautes Schnurren

Mit jedem Jahr lauter,

Daher gab es kein Versteck für den Jungen.

Als der Schrank anschwoll und sich nach Seiten teilte,

tapste die schwarze Katze heraus.

(eigene freie Übersetzung)

 

 

     Felidae von Akif Pirincci

Felidae ist ein Kriminalroman aus dem Jahr 1989 des dtsch. türkischen Akif     Pirincci, in dem eine Katze in der Rolle des Detektivs agiert. Der Roman enthält auch Anleihen der Horrorliteratur und Thriller.

http://haustiger.info/buchrezension-felidae-akif-pirincci/

 

     Roger McGough The Cat Procetion League

        https://www.youtube.com/watch?v=_pRlMrFkoHg

 

 

      “Why Cats Paints” von Heather Busch und Burton Silver

Diese heitere Kaffeetischgeschichte erzählt ohne mit der Wimper zu zucken            einen Schwindel der eine Weile braucht um ihn aufzudecken.  Der Untertitel des Buches „Eine Theorie von feiner Katzenkunst“, stellte bildlich eine Katze dar, die neben ihrem vermeintlichen Kunstwerk steht. Das Buch ist eins von drei Katzenkunstbücher und hat nicht nur positive Kritik hervorgerufen.

 

 

Und in Japan?

In Japan wurden Katzen magische Kräfte nachgesagt. Die Magie, die von ihnen ausgehen sollte, war dabei einerseits Grund, sie als Glücksbringer zu betrachten, andererseits wurde die Magie aber auch teilweise als gefährlich betrachtet. Die Glücksbringerfunktion kann man heute immer noch an den winkenden Katzen, wie sie in japanischen Geschäften aufgestellt werden, erkennen. Sie sollen den Geschäftsleuten zu Reichtum verhelfen.

 

 

 

Aktueller Lesetipp

Claudia Rusch „Katzen“

ISBN 978-3-596-52109-8, S. Fischer Verlag, EUR 12,00

Die kleine Kulturgeschichte der Katze deckt alles ab – sogar Katzenwitze sind in das Buch aufgenommen worden. Der unterhaltsame Schreibstil der Autorin vermittelt zahlreiche Aha-Erlebnisse. Ein komisches kluges Buch.

http://www.fischerverlage.de/buch/katzen/9783596521098

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen:

https://www.theguardian.com/books/2016/dec/07/top-10-cats-in-literature?utm_source=esp&utm_medium=Email&utm_campaign=Bookmarks+base&utm_term=203310&subid=17131213&CMP=EMCBKSEML3964

 

http://www.tiere-online.de/katzen/katze-und-mensch/katzen-in-den-kulturen-und-religionen/

 

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Ein Gedanke zu “Nichiyo Sonntagsgedanken 02.01.2017

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