Nichiyo Sonntagsgedanke 29.01.2017

Nichiyo Sonntagsgedanke 29.01.2017

Schreiben geht nur langsam voran. Arbeitsmäßig sind die Tage lang, da fehlt mir abends die kreative Energie. Ideen stapeln sich, vielleicht sollte ich wieder einen Schreibsamstag einlegen. Das hat schon mal funktioniert.

Meinen Zielplan für Januar habe ich allerdings geschafft.

Im Spotlight Newsletter las einen Artikel über „100 Wörter um die Liebe“

Die englischsprachige PDF Datei verwies auf das Buch High Fidelty von Nick Hornby.

Nach meinen Recherchen verstand ich erst da den Zusammenhang zwischen den Wörter und der Geschichte.

Die faz.net fasst es so zusammen:

„ Folgerichtig geht es in diesem Roman der ja eine Art von Liebesgeschichte erzählt, nicht um die großen, sondern um die mittelgroßen Gefühle, wird nicht die heiße, sondern auch laue Liebe verhandelt.“

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/belletristik/rezension-belletristik-als-sie-mich-nicht-wollte-1135232.html

Interessant ist auch das die Telegraph schreibt das das Buch seinen 20. Geburtstag feiert. Hornby zeigt den Zeitgeist der 90er Jahre, wenn Reiche andere förderten, wenn Britpop uns lehrte Zigaretten und Alkohol zu konsumieren mit der Nase auf der Tischkante.

http://www.telegraph.co.uk/men/thinking-man/11535277/Why-High-Fidelity-is-still-just-as-important-20-years-on.html

Auch wenn es nicht die große Literatur ist, ist es ein Buch aus dem Leben. Allerdings wäre es nicht meins. Hier ein Ausschnitt der Wortbegriffe:

Das Funkensprühen – Atmosphäre, in der man die Erregung des anderen fühlt

Speed-Dating -Methode der Partnersuche einer Gruppenveranstaltung: zwei Personen     unterhalten sich für kurze Zeit, dann wechseln sie die Gesprächspartner

an instant attraction -sofortige Anziehung

like abolt from the blue -wie ein Blitz aus heiterem Himmel

heartbroken -mit gebrochenem Herzen, todunglücklich

kiss a lot of frog -viele Frösche küssen

Das war ein winziger Auszug, ich finde dass es eignet sich auch gut um eine Geschichte zu spinnen.

Der Fluss des Wassers und die Wege der Liebe haben sich seit den Zeiten der Götter nicht verändert.

(japanisches Sprichwort)

 

Hübsch anzusehen waren die Fotos des Eulencafe Akiba Fukurou in Tokio

eulen

http://akiba2960.com/

 

Am Ende der Gedanken bat mich eine Freundin folgenden Link zu empfehlen:

Ihr habt die Diagnose Skoliose erhalten. Im vom Bundesverband Skoliose Selbsthilfe e.V. produzierten Film zeigen betroffene Jugendliche ihren persönlichen Umgang mit der Skoliose und übermitteln eine positive Botschaft: „Nehmt die Diagnose und die empfohlenen Therapien sehr ernst. Ihr könnte aber weiterhin Euer Leben beibehalten. Betreibt Euren gewohnten Sport, trefft Eure Freunde  und geht auf Partys, genießt Eure Jugend und lasst Euch nicht unterkriegen.“

www. bundesverband-skoliose.de

https://www.youtube.com/watch?v=MvF_VzqPVuk

 

 

 

Fushimi Inari Taisha

Kyoto ist ein absoluter Höhepunkt einer Japanreise. Einst Japans Hauptstadt und der Sitz des Kaiser vom 8 bis ins 19. Jahrhundert. Dank der Verschonung während des Bombardements am Ende des 2. Weltkrieges ist die Stadt und ihre Umgebung eine wahre Schatzkiste an Sehenswürdigkeiten, und auch in Sachen, Wohnen, essen und traditionelle Lebensweise ist die alte japanische Kaiserstadt ganz vorne mit dabei.

Wort und Stern

Fushimi Inari Taisha

Berühmter Shinto-Schrein in der alten Kaiserstadt Kyoto. Die Tore führen einen Berg hinauf bis zum Allerheiligsten, einem Spiegel. Auf jedem Tor ist der Name des Spenders verzeichnet: es können dies Einzelpersonen, Familien oder auch Unternehmen sein…        (foto – magnetisch)

Ursprünglichen Post anzeigen

Nichiyo Sonntagsgedanken 22.01.2017

Nichiyo Sonntagsgedanken 22.01.2017

Eigene Geschichten bleiben im Moment in einem Ruhemodus. Mir fehlt die kreative Zeit um Ideen zu spinnen. Das bedeutet auch dass die Geschichte um Rosa in einem Grundgerüst geblieben ist, und schläft.

Lesen geht langsam voran, darum eine kleine Vorschau für den November. Warum? Ich mag Doris Dörrie als Autorin.

Literaturfest München 15.November-3. Dezember

Doris Dörrie kuratiert das forum:autoren

https://www.boersenblatt.net/artikel-literaturfest_muenchen_2017.1279149.html?nl=newsletter20170120&nla=artikel1279149&etcc_newsletter=1

 

Vor einiger Zeit las ich von ihr „Alles inklusive“, den es auch als Filmkomödie gibt.

Ein Sommer in Spanien, nach dem nichts mehr so sein kann, wie es war. Vier äußerst unterschiedliche Menschen, alle auf der Suche nach Sonnenseite des Lebens. Aber kann man das Glück buchen wie einen Urlaub, alles inklusive?

Ein herzzerreißend komischer Roman über Mütter und Töchter, über Zumutungen der Liebe und das Glück der Freundschaft, und über unsere ewige Sehnsucht nach dem Süden.

Der Zeitrahmen beginnt in den siebziger Jahren, ein junges Mädchen haust dort mit seiner Hippie-Mutter im Zelt, die Mutter hat ein Techtelmechtel mit einem verheirateten Mann. Ihre Tochter Apple versteht nicht immer den mütterlichen Lebenswandel. Und das hat fatale Folgen für alle Beteiligten, die auch dreißig Jahre später noch nicht ausgestanden sind, als alle sich noch einmal dort wiederfinden.

Eine Geschichte über Beziehungen, Missverständnisse und Dramen. Über Kinder, die ihre Eltern nicht verstehen. Und umgekehrt.

Leseprobe:

„Über den Fernseher hängt die Gitarre an die Wand. Sie nimmt sie herunter, zupft ein paar Fetzen bayerischer Volkslieder. Niemals würde sie zu Hause die Gitarren der Männer anrühren, die wie Frauen liebkost werden und launisch sind und meist nur spät in der Nach gespielt werden.“

Das Buch ist so aufgebaut, das in jedem Kapitel die jeweilige Hauptfigur aus ihrer Sichtweise erzählt. Apple erzählt von früher aus der Ich-Perspektive, die späterem Jahre aus einer personalen Perspektive.

Der Leser ist am Anfang etwas verwirrt, doch wenn er sich eingelesen hat, dann ist es ein reizvolles Verfahren. Ich fand gerade das diese Geschichte in der Geschichte einen besonderen Reiz ausmachen. Die wiederholten Perspektivenwechsel machen eine Identifikation mit einer Person so gut wie unmöglich und am Ende nicht wünschenswert. Jede Figur entwickelt sich in den ca. dreißig Jahren auf ganz unterschiedliche Weise.

Für manche scheint es eine leichte Komödie zu sein, doch die leisen Zwischentöne machen die Geschichte liebenswert. Es ist eine kurzweilige Lektüre, die sich gut an einem Wochenende lesen lässt. Vor allem mochte ich an dieser Geschichte wieder den Humor den Doris Dörrie einbringt.

Ihr Schreibstil regt mich zum eigenen Schreiben an. Neben den Humor, der brillanten Beobachtungsgabe zeichnen sich ihre Romane eine klare Sprache aus.

Doris Dörrie zeigt mir wie sich Geschichten finden lassen, wie der Alltag eine Bühne für Handlungen bietet.

http://www.planet-interview.de/interviews/doris-doerrie/43697/

 

Buchangabe:

Doris Dörrie „Alles inklusive“

Diogenes Verlag, erschienen 2012,ISBN 978-3-257-241938, Taschenbuch, 249 Seiten

https://www.youtube.com/watch?v=PGlgRUDW3fM

 

Und zum Schluss:

Tokyo Photo des Monats Januar 2017

http://www.tokyoweekender.com/2017/01/tokyo-photos-of-the-month-january-2017/

 

Zitat:

„Na,ja jeder hat seine eigenen Methoden, Erlebnisse zu verarbeiten. Der Mensch durchlebt jeden Tag ein ganzes Spektrum von Gefühlen. Er regt sich über irgendetwas auf, benimmt sich vielleicht auch komisch. Guckt man aber genauer hin, ist eigentlich alles in Ordnung. Ich denke, äußerlich erscheinen Menschen mal so oder so. Aber tief im Innern, da muss es einen festen Kern geben. Dessen sind wir uns kaum bewusst. Ein starker Mensch ist nicht immer stark.“

-Ihre Nacht- Banana Yoshimoto

Nichiyo Sonntagsgedanke 15.01.2017

Nichiyo Sonntagsgedanke 15.01.2017

Krankheitsbedingt füge ich heute einen Link zum Kinofilm ein:

 Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen

Beruht auf wahren, bisher noch nicht erzählten Begebenheiten. Er handelt von drei herausragenden inspirierenden afroamerikanischen Frauen, Pionierinnen der Wissenschaft, die Geschichte geschrieben haben. Das visionäre Trio hat zu Beginn der 60er Jahre bei der NASA gearbeitet und war maßgeblich an der ersten Weltumrundung von John Glenn beteiligt.

Der Film basiert auf einem Buch von Margot Lee Shetterly und der Kinostart ist in Deutschland für den 2. Februar 2017 vorgesehen.

 http://www.fox.de/hidden-figures

 

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Hidden_Figures_%E2%80%93_Unerkannte_Heldinnen

 

Und in Japan?

Von der Raupe zum Schmetterling

Koyo Inaba ist Professorin an der Kyoto Universität und Leiterin der Hochschule für Biostudien, ebenso ist sie bekannt für ihre Arbeiten zu den dendritischen Zellen.

 

Quellen:

http://www.zeit.de/2014/13/kayo-inaba-frauen-wissenschaft-karriere-japan

http://newswire.rockefeller.edu/2014/03/03/adjunct-faculty-member-kayo-inaba-receives-loreal-unesco-women-in-science-award/

 

Ich hoffe das nächste Woche die grauen Zellen wieder fit sind.

 

„Wüsstest du auch nur um die Hälfte der außergewöhnlichen unbesonnenen Dingen, die ich tue, du würdest gewiss den Gedanken zuneige, das irgendein Zauber auf mir liegt.“

(Ada Lovelace 1815-1882, Mathematikerin)

 

Nichiyo Sonntagsgedanken 08.01.2017

Nichiyo Sonntagsgedanken 08.01.2017

Eine Woche ist das neue Jahr alt, der Alltagstrott hat einen wieder fest im Griff.

Schreibmäßig arbeite ich an einer Kurzgeschichte zum Thema Rosa, ich denke an eine überspitzte Geschichte. Ob sie bis Ende des Monats fertig wird, mal sehen. Eine Idee für die Hausaufgabe der Schreibwerkstatt wabert irgendwo im Dunkeln.

Klassiker beschäftigen mich im Moment, viele stellen sie auf ihren Blog vor, wo ich dann denke, ach ja, das war ein toller Autor, eine wunderbare Geschichte.

Eins ist mir dabei wieder eingefallen: Annette Droste Hülshoff. Am 10.01/12.01 jährt sich ihr 220. Geburtstag.

Gelesen habe ich sie mit einem Literaturzirkel. Wir waren drei Generationen, das mitunter in lange Diskussionen und Erzählungen endete. Beim Durchblätter der alten Kladde, sind mir wieder viele Autoren aufgefallen, die einmal umgedreht wurden, wie Toni Morrison.

http://www.rowohlt.de/autorin/toni-morrison.html

Anette Droste Hülshoff blieb ein beständiger Lesebegleiter. Ich könnte jetzt ellenlange Biografie niederschreiben, doch ich finde es sinnvoller ein paar Link einzufügen:

http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Droste/Biographie/leben

http://www.xlibris.de/Autoren/Droste-Huelshoff

http://gutenberg.spiegel.de/autor/-132

https://www.youtube.com/watch?v=6gs6yag1bmU

 

Was mir an ihr gefiel? Sie beschreibt viel aus ihrem Leben und bei der Sprache muss ich ein wenig langsamer lesen um den Inhalt zu verstehen.

Geboren wurde sie am 10.01/12.01 Januar 1797 auf dem Wasserschloss. Sie war ein kaum lebensfähiges Siebenmonatskind. Zeitlebens litt sie an Krankheiten insbesondere konstatierte man schon früh eine starke nervliche Überreiztheit. Die lebenslange Krankengeschichte der Dichterin, die literarische Arbeiten manchmal unmöglich machte, lässt sich in ihren Briefen verfolgen.

Der heutige Ruhm von ihr gründet sich insbesondere auf die Judenbuche sowie ihrer Naturlyrik, Texte mit denen sie weit über ihre Zeit hinausweist.

Passend zur Jahreszeit habe ich ein Gedicht ausgewählt, das sie Winter genannt hat. Das ist meine Lesezeit, weil ich bin nicht so der Winterfan.

https://vimeo.com/161227438

 

 

                                                            Winter

Aus Schneegestäub`und Nebelqualm

Bricht endlich doch ein klarer Tag;

Da fliegen alle Fenster auf,

Ein jeder späht, was er vermag.

 

Ob jene Blöcke Häuser sind?

Ein Weiher jener ebne Raum?

Fürwahr, in dieser Uniform

Den Glockenturm erkennt kaum.

 

Und alles Leben liegt zerdrückt,

Wie unterm Leichentuch erstickt

Doch schau! An Horizontes Rand

Begegnet mir lebend`ges Land.

 

Du starrer Wächter, laß ihn los

Den Föhn aus deiner Kerkerschoß

Wo schwärzlich jene Riffe spalten,

Da muß er Quaränte halten,

Der Fremdling aus der Lombardei:

O Säntis, gib den Tauwind frei!

(Anette Droste von Hülshoff)

 

 

Doch kommen wir zurück in die Gegenwart.

Wir hangeln uns durch die unseren guten Vorsätze, einige sind schon eingepackt für das Jahr 2018, auch könnte ich Euch bestimmt eine solche Liste schreiben, doch den folgenden Artikel fand ich viel besser.

Ein guter Vorsatz wäre doch mal weniger das Smartphone in der Öffentlichkeit zu benutzen, mal darauf achten wie man auf andere damit wirkt. Ich persönlich finde die Leute am nervigsten, die wegen jeder Kleinigkeit am Telefon streiten. Warum müssen denn andere Mithörer wegen so einem Palaver für nichts, belästigt werden? Manchmal ist weniger besser.

In Japan gibt es eine Netiquette wie im Öffentlichen Raum telefoniert wird.

3 Gründe warum die Japaner ihr Mobiltelefon im Öffentlichen Raum nicht nutzen.

Insbesondere in den größeren Städten Tokio oder Osaka, würden wir uns wundern, warum es so still ist, trotz der vielen Menschen, die wie eingequetscht in einer Sardinendose stehen. Vielleicht sind sie auf dem Weg zur Arbeit oder reisen alleine und wollen nicht gestört werden.

Wenn jedoch gelegentlich das Mobiltelefon klingelt, weil derjenige vergessen hat es leiser zu stellen, dann beginnt ein inneres Ringen der Person ob der den Anruf annehmen soll. In ganz wenigen Fällen nehmen sie ab, flüstern schnell etwas und legen auf.

Was ist passiert, warum nutzen die Japaner nicht ihr Mobiltelefon in der Öffentlichkeit? Werfen wir einen näheren Blick auf die drei Hauptgründe.

 

Privat

Wenn jemand in der Öffentlichkeit telefoniert hört jeder in Umgebung mit, ob er will oder nicht. Sie fangen an sich Gedanken darüber, versuchen sich vorzustellen, was der Andere gesagt haben könnte, das ihr Lesen abrupt beendete, oder aus dem Nickerchen gerissen wurden.

 

Störung der Öffentlichkeit

Andererseits gibt es eine Privatsphäre die manchmal mit einem Schamgefühl verbunden ist.Besonders wenn es zu Streitereien kommt, möchten Fremde nicht eingebunden werden. In vielen Fällen interessiert sie es nicht.

 

Umgangsformen im Zug

Manche Züge haben gut sichtbar einen Aushang hängen, indem um Rücksichtnahme gebeten wird. Also überlege dir gut bei der nächsten Bus- oder Zugfahrt, ob du das Telefon nutzt, sonst könntest du des Busses/ Zuges verwiesen werden.

 

http://jpninfo.com/16144

 

Und zum Abschluss möchte ich Freude in die grauen Tage bringen. Jeden Tag erreichen uns schlimme Nachrichten, die uns schockieren, verrückt oder traurig machen. Die Leichtigkeit des Lebens scheint verflogen, darum möchte jeden Tag eine positive Minute schenken.

https://vimeo.com/78040385

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doch kommen wir zurück in die Gegenwart.

Wir hangeln uns durch die unseren guten Vorsätze, einige sind schon eingepackt für das Jahr 2018, auch könnte ich Euch bestimmt eine solche Liste schreiben, doch den folgenden Artikel fand ich viel besser.

Ein guter Vorsatz wäre doch mal weniger das Smartphone in der Öffentlichkeit zu benutzen, mal darauf achten wie man auf andere damit wirkt. Ich persönlich finde die Leute am nervigsten, die wegen jeder Kleinigkeit am Telefon streiten. Warum müssen denn andere Mithörer wegen so einem Palaver für nichts, belästigt werden? Manchmal ist weniger besser.

 

In Japan gibt es eine Netiquette wie im Öffentlichen Raum telefoniert wird.

3 Gründe warum die Japaner ihr Mobiltelefon im Öffentlichen Raum nicht nutzen.

Insbesondere in den größeren Städten Tokio oder Osaka, würden wir uns wundern, warum es so still ist, trotz der vielen Menschen, die wie eingequetscht in einer Sardinendose stehen. Vielleicht sind sie auf dem Weg zur Arbeit oder reisen alleine und wollen nicht gestört werden.

Wenn jedoch gelegentlich das Mobiltelefon klingelt, weil derjenige vergessen hat es leiser zu stellen, dann beginnt ein inneres Ringen der Person ob der den Anruf annehmen soll. In ganz wenigen Fällen nehmen sie ab, flüstern schnell etwas und legen auf.

Was ist passiert, warum nutzen die Japaner nicht ihr Mobiltelefon in der Öffentlichkeit? Werfen wir einen näheren Blick auf die drei Hauptgründe.

 

Privat

Wenn jemand in der Öffentlichkeit telefoniert hört jeder in Umgebung mit, ob er will oder nicht. Sie fangen an sich Gedanken darüber, versuchen sich vorzustellen, was der Andere gesagt haben könnte, das ihr Lesen abrupt beendete, oder aus dem Nickerchen gerissen wurden.

 

Störung der Öffentlichkeit

Andererseits gibt es eine Privatsphäre die manchmal mit einem Schamgefühl verbunden ist.Besonders wenn es zu Streitereien kommt, möchten Fremde nicht eingebunden werden. In vielen Fällen interessiert sie es nicht.

 

Umgangsformen im Zug

Manche Züge haben gut sichtbar einen Aushang hängen, indem um Rücksichtnahme gebeten wird. Also überlege dir gut bei der nächsten Bus- oder Zugfahrt, ob du das Telefon nutzt, sonst könntest du des Busses/ Zuges verwiesen werden.

 

http://jpninfo.com/16144

 

 

Und zum Abschluss möchte ich Freude in die grauen Tage bringen. Jeden Tag erreichen uns schlimme Nachrichten, die uns schockieren, verrückt oder traurig machen. Die Leichtigkeit des Lebens scheint verflogen, darum möchte jeden Tag eine positive Minute schenken.

 

https://vimeo.com/78040385

 

Schnee

Das passt zu meinem Blog Japan. und mit Haikus beschäftige ich mich durch Chika Sagawa

Leselebenszeichen

  • von Maxence Fermine
  • Roman
  • Die Originalausgabe erschien 1999 unter dem Titel: »Neige«
  • Aus dem Französischen von Monika Schlitzer
  • Unionsverlag  Juli  2016   www.unionsverlag.com
  • in Leinen gebunden
  • 112 Seiten
  • 18,00 € (D), 18,50 € (A), 24,00 sFr.
  • ISBN 978-3-293-00509-9

schnee-von-maxence-fermine-unions-verlag-2016

WORTE  BALANCIEREN

Buchbesprechung von Ulrike Sokul ©

Wie bespreche ich ein Buch, das so schneeleise und so beinahe weiß auf weiß geschrieben wurde? Eine in der Schwebe bleibende, fast spurlose Spur von Worten, wie Schneeflocken sanft aufs Papier getuscht …

Wer sich mit Haikus auskennt, wird wissen, was ich meine. Das Haiku ist eine japanische Gedichtform, die aus siebzehn Silben besteht, die nach der Silbenzahl 5 / 7  / 5   auf drei Zeilen verteilt werden. Gerne wird über das Haiku gesagt, daß es „im Ungesagten das Unsagbare sage“… Andeutung, Naturbetrachtung, meditative Stille und seelisch-geistige Flügelspannweite gehören zum Schreiben eines Haikus, indes auch zum Lesen und Erleben eines Haikus.

Den ersten sieben Kapiteln…

Ursprünglichen Post anzeigen 705 weitere Wörter

Nichiyo Sonntagsgedanken 02.01.2017

Nichiyo Sonntagsgedanken 02.01.2017

Eingeläutet haben wir das Jahr 2017, verbunden mit Wünschen und Hoffnungen. Mein persönliches Ziel ist die berufliche Veränderung mit veränderter Zielsetzung.In einer Radiosendung fand ich den Zielgedanken mit etwas Positives zu besetzen interessant. Eine weitere Idee ist eine Zielcollage anzulegen, das bedeutet Fotos,Texte, Buttons etc. für das Idealbild in einem Heft zu sammeln.

Ja, das habe ich auch so ähnlich in einem Newsletter erhalten.

Ich hoffe dass die Dinge vorangehen. Mein Arbeitsprojekt geht voran, ein Buch wird gerade gelesen und immer auf der Suche nach Geschichten.

 

„Ob man es weinend oder lachend

Hinbringt, ein Leben bleibt ein Leben.“

(Japanisches Sprichwort

 

Das fand ich einem Newsletter lesenswert: Die verschiedenen Erzählweise von einer Katze.

Tobermori von Saki

Eine Katzengeschichte die 1911 veröffentlichte wurde. Erzählt wird die Geschichte einer Katze die von Cornelius Appin darin unterrichtet wird wie ein Gespräch geführt wird. Die Katze droht daraufhin die Geheimnisse zu enthüllen, die sie aufgeschnappt hat. Das wiederum führt dazu die Dinergesellschaft beschließt die Katze zu töten.

Die Geschichte ist eine Satire über die Heuchelei und Vorspiegelung der Edwardianischen Gesellschaft.

http://www.sff.net/people/doylemacdonald/l_tober.htm

 

Alices im Wunderland Lewis Caroll

Ich denke viele kennen die Katze aus dem Roman von Alice im Wunderland. Der engl. Namen bezieht sich auf die Grafschaft Chesire, wo Caroll 1832 in Daresburg zur Welt kam und dort seine Kindheit verbrachte.

Der Ausdruck wie eine „Chesire-Katze zu grinsen“ ist eine alte englische Redewendung.

https://www.youtube.com/watch?v=zckf0f9kwD4

 

Edward der Eroberer von Roald Dahl

Eine Kurzgeschichte, die 1953 im New Yorker veröffentlicht wurde.

Die Geschichte handelt von einem Mann und seiner Frau. Eine langhaarige silberne Katze verbrennt fast im Feuer wird jedoch von der Frau gerettet. Erfolglos versucht das Ehepaar das die Katze wieder nach Haus zurückkehrt. Vergeblich. Louisa bewundert die Farbe der Katze und bemerkt das sie Warzen im Gesicht hat. Täglich spielt sie ihr etwas am Klavier vor und die Katze scheint darauf zu reagieren.

Louisa ist überzeugt dass die Katze eine Reininkarnation von Liszt ist und informiert ihren Mann. Er ist nicht davon überzeugt und glaubt dass dies ein Trick der Katze ist.

Daraufhin geht Louisa zur Bibliothek um mehr über Liszt und der Reinkarnation zu erfahren. Umso mehr sie erfährt, umso sicherer ist sie das Katze eine Reininkarnation von Liszt ist.

 

Paul Gallico „ Miau sagt mehr als tausend Worte“

„Miau sagt mehr als tausend Worte“ handelt von einem Manuskript, das auf                                         mysteriöse Weise auf dem Fußabtreter vor dem Haus gefunden wird. Es enthüllt die gesammelten Lebenserfahrungen einer ehemals heimatlosen Katze, und schon geht es los mit den Kapiteln der Menschenkunde und erprobten psychologischen Tricks wie man Menschen um die Pfoten wickelt.

Im Katzenknigge schließlich geht es um die Verständigung zwischen Mensch und Katze. Dazu gehören das stumme Miau und seine Variationen.

Ein ganz und gar praktischer für jede Katze unverzichtbarer Ratgeber.

http://www.burmesen-von-maupentagor.de/katzenbuecher/katzen-varia-6.htm

 

 

TS Elliot Macavity

Macavity ist ein fiktiver Charakter im Gedichte “Old Possums Buch”. Es ist das einzige Buch, das Eliot für ein jüngeres Publikum schrieb.

http://wonderingminstrels.blogspot.de/1999/11/macavity-mystery-cat-t-s-         eliot.html

 

 

Paul Gallico Thomasina

Thomasina ist die geliebte Haustierkatze der siebenjährigen Mary Ruadh, deren strenger Vater der Tierarzt der Stadt ist. Als Thomasina krank wird, sieht ihr Vater keinen anderen Ausweg als die Katze auszusetzen. Von seiner Grausamkeit geschockt, hört Mary auf, mit ihm zu sprechen und wird selbst schwer krank. Inzwischen wird Thomasina von Lori gerettet. Die junge Frau lebt allein in einer Schlucht und wird als Hexe verhöhnt. Während Thomasina sich von der Strapazen erholt, verschlechtert sich Mary Gesundheit zusehends. Nur die Rückkehr von Thomasina in einer stürmischen Nacht rettet Mary.

 

 

„Nichiyo Sonntagsgedanken 02.01.2017“ weiterlesen