Kein wirkliches Thema hat sich diese Woche herausgebildet- darum wird es heute so ein Sammelsurium von verschiedenen Projekten geben die mich im Lauf der vergangenen sieben Tage beschäftigt haben.

Angefangen habe ich mit dem Arbeitsprojekt Chika Sagawa, auch weil eine Einladung vom Blog der Montagslyriker vorlag. Das war sehr arbeitsintensiv, da ihre Gedichte mehr sinngemäß verstanden werden sollen. Morgen ist es dann soweit, die ersten Gedichte die ich übersetzt habe, erscheinen auf Montagslyriker. Gleichzeitig bzw. heute werde ich den ersten Teil veröffentlichen um die Dichterin vorzustellen.

 

 Das Blaue Pferd

Ein Pferd kam rasend den Berg herunter und wurde verrückt. Von

diesem Tag an aß sie blaues Essen. Der Sommer verfärbte die Augen der Frau

und hüllte alles in blau, taumelte dann vergnügt auf den Marktplatz.

Die Gäste auf der Terrasse rauchten viele Zigaretten sodass sich kleine Ringe wie Frauenlocken am Himmel bildeten.

Ich werfe oft meine Erinnerungen weg wie ein Handtuch. Wenn ich nur die Liebe und das Bedauern und die Lackschuhe vergessen könnte!

Ich bin verschont geblieben um gemeinsam aus dem zweiten Stock zu springen.

Das Meer erhebt sich zum Himmel.

(Chika Sagawa)

Übersetzt von Wortsonate in eigenen Worten

 

 

Paris, Anfang des 20. Jahrhunderts Dada in Paris.

https://www.youtube.com/watch?v=OEnkEPTHmOw

 

Ein zweites Thema das mich diese Woche auch nicht losließ war das Autobiografische Schreiben. Ihr gebt mir so viele Buchtipps dazu dass das meine Leseliste bald sprengt. Auch das Autorenhaus hat mir einen Buchtipp gegeben.

Und dann kam eine Information zum Fernstudium 2017.

Fernkurs IV- Ver-rückte Biographien- Dauer vier Monate.

Vier literarische Figuren, die abbrechen und aufbrechen, über gewohnte Grenzen ver-rückt werden und mit dem Ortswechsel auch ihre Wahrnehmung ändern, Identitäten hinterfragen und erweitern.

Irgendwie passt alles zusammen. Chika Sagawa ist zum Teil auch biografisches Arbeiten –Beruflich will ich Veränderungen durchführen, hinterfrage manche Dinge ob sie so weitergehen sollen.

Eine Frage ist wie kann ich das Schreiben weiterentwickeln. Weil Schreiben vor Ort ist zwar sehr hilfreich, jedoch spüre ich dass ich einen Schritt weitergehen möchte.

Zur Zeit liegt ein Angebot für einen Fernkurs vor: Online-Texter. Mal sehen ob ich die Fördermöglichkeiten dafür bekommen kann. Vom Inhalt und Aufbau deckt er mein Bedürfnis ab.

Damit wird 2017 mein Schreibjahr mit mehr Veröffentlichungen, sich mehr mit Literaturzeitschriften beschäftigen und Lesungen besuchen.

Zum Ende des Gedankenweges:

 

Take it easy!

Tehk it ich-sie, sagen sie dir.

Noch dazu auf englisch.

„Nimm` s auf die leichte Schulter!“

 

Doch, du hast zwei.

„Nimm`s auf die leichte.“

 

Ich folgte diesem populärem

Humanitären Imperativ.

Und wurde schief.

Weil es die andre Schulter

Auch noch gibt.

 

Man muß sich also leider doch bequemen,

Es manchmal auf die Schwere zu nehmen.

(aus: In meinen Träumen läutet es Sturm)

Mascha Kaléko

 

 

 

Und:…..

Nicht nur wir Verschenken Süßes sondern Japan kennt diese Tradition auch:

 

http://www.de.emb-japan.go.jp/NaJ/NaJ1610update/post_kultur-des-schenkens.html

 

https://vimeo.com/160301271

 

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2 Gedanken zu “Nichiyo Sonntagsgedanke 30.10.2016

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