Wir sind Erinnerung

 

Die ganze Woche beschäftigte mich gedanklich das Autobiografische Schreiben beschäftigt.Grund war die Hausaufgabe, und auch in den nächsten Monaten soll es ein Aufgabenthema bleiben.

Doch wie fange ich an? Was soll ich schreiben?

Schwierig finde ich dass wir so ohne Vorgaben schreiben sollen. Bisher habe ich mich überhaupt nicht damit auseinandergesetzt und mein Kopf rumort in einem fort.

Bei der ganzen Suche nach einem Plan, wie ich das wohl sinnvoll angehen könnte fand ich ein interessanten Buchtipp:

Julia Shaw Das trügerische Gedächtnis

http://www.drjuliashaw.de/buch.html

https://www.youtube.com/watch?v=cAgs6IlCGoI

 

In die gleiche Erinnerung geht auch Elizabeth Loftus:

http://www.zeit.de/zeit-wissen/2005/05/Autobiographisches_Gedaechtnis.xml

Erinnerungen gehören zum autobiografischen Schreiben. Sie sind kostbar und geben uns eine Identität. Sie schaffen eine Verbindung zu unserer Familie und Freunde.

In wiki habe ich eine folgende Definition gelesen:

mentale Wiederbelebung früherer Erlebnisse und Ereignisse.

Doch verfälsche ich aus dem Gedächtnis heraus, die Erinnerung. Unser Gedächtnis ist kein Archiv, wir verzerren die Erinnerung, z.B durch neue Informationen.

In einem Artikel habe ich gelesen, dass ein Wort oder ein Duft ein Schlüssel zum verborgenen der eigenen Identität öffnen kann.

 

Die psychische Mechanik des Erinnerns ist derart komplex, dass darin so gut wie alles spezifisch Menschliche involviert und aneinandergekoppelt ist: Emotion, Bewusstsein, Geist, Verstand, Poesie. Erinnerung ist nicht einfach gleichzusetzen mit Gedächtnis, obwohl Erinnerung und Gedächtnis sich nicht trennen lassen. Erinnern ist vielmehr das Plündern des Gedächtnisses als Tätigkeit des Geistes mithilfe des Gehirns . Man könnte sagen: Das ganze Leben besteht aus Erinnern. Ohne Erinnerung ist eine persönliche Identität nicht möglich. Oder wie der Gedächtnisforscher und Psychologe Daniel Schacter von der Harvard University schlicht resümiert: »Wir sind Erinnerung.«

Damit kann ich schon eher etwas anfangen. Ich denke vielleicht wird es leichter ein paar Biografien zu lesen. In der Stadtbibliothek gibt es einige gute. Was mir sicher auch helfen wird ist die Anleitung von wiki how. Die Idee eine Lebensgeschichte zu schreiben löst eher Impulse.

Im Moment ist das Ganze ziemlich kopflastig. Ich drehe mich im Kreis und der zündende Funke fehlt noch.

Zum Abschluss etwas Entspannendes:

http://www.telegraph.co.uk/travel/destinations/europe/france/articles/the-french-vending-machines-train-station-short-stories-for-free/

 

 

Wenn du schon einen Brunnen gräbst, dann grab so lang,

bis du Wasser findest. (Japanische Weisheiten)
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