Sprache, Wörter- das sind die Dinge die mir Tag für Tag begegnet sind.

Chika Sagawa verwendete oft Wörter aus anderen Sprachen, vielleicht entstanden sogar Wortspiele daraus. Meist Wörter aus dem Niederländischen, Englischen oder Französischen.

In einer Schreibübung haben wir mal versucht einen Brief im alten Gewand zu schreiben. Gar nicht so einfach. Dabei fiel uns auf das manche Wörter einfach verschwunden sind oder nicht mehr genutzt werden.- berückend-emsig-

http://www.kunst-worte.de/archaismen/

 

Dazu habe ich folgendes Sprichwort gefunden:

„Die Grenzen meiner Sprache meint die Grenzen meiner Worte.“

(Ludwig Wittgenstein)

 

Ich merke es beim Schreiben für das Netz. Die Spielregel sind anders. Gedanklich beschäftigt mich dazu der Artikel:

http://www.publishingtalk.eu/writing/how-social-media-is-changing-language/

Wie wirkt sich Social Media auf unsere Sprache aus?

Social Media ist ein weites Feld um mit sich mit der Sprache auseinanderzusetzen.

Mittlerweile hat es einen wichtigen Einfluss auf unserer Sprache. Die Wörter die uns täglich umgeben, beeinflussen die Wörter die wir nutzen.

Täglich nutzen wir die Wörter am Bildschirm, am Smartphone oder Tablet.

Und wir nutzen unsere Sprache zur Kommunikation.

Ich merke schon dass ich mich immer mehr der Sprache des Netzes anpassen will, auch im geschriebenen Wort.

Die Kombination von der informellen, persönlichen Kommunikation und das große Publikum fördert durch Social Media einen rapiden Wechsel.

Die Kommunikation wird technischer. Und es macht auch Spaß Emotion und Acronyms zu nutzen, wenn der User sie dann verstanden hat.

Einen weiteren Einfluss hat wohl auch der Twitterhashtag. Wir lesen schneller, wir schreiben schneller. Wörter die früher eine andere Bedeutung hatten, werden im Netz anders verwendet wie:

Der Troll ist nicht mehr der aus der Fabel, sondern jemand der offensiv provokante Kommentare online abgibt.

Social Media und Wörter sind für mich zu einem weiten Feld geworden.

Leider ist der Duden szene wiki noch nicht soweit, um Wörter zu finden, die ich noch nicht kenne, oder verloren habe.

Eine gute Alternative ist der Oxford Blog:

http://blog.oxforddictionaries.com/category/word-trends-and-new-words/

https://www.3sat.de/page/?source=/wissenschaftsdoku/sendungen/184288/index.html&mbnl=15092016

In diesem Sinne stöbert durch Buchstabensuppe.

 

Zum Dadaismus:

https://www.youtube.com/watch?v=oPsjPFCAyug

 

Und sonst? Buch ausgelesen, immer tiefer tauche ich in die Gedichte von Chika Sagawa ein.

 

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5 Gedanken zu “Nichiyo-bi Gedanke 18.09.2016

  1. Da hast Du ein interessantes Thema angerissen. Ich bemerke es auch, dass sich meine Sprache, Kommunikation und die Lesegewohnheiten verändern. Kommunikation insgesamt scheint sich zu verkürzen. Mit WhatsApp z.B. ist ein schneller Austausch möglich, manchmal reicht ein schnelles Bildchen. Telefonieren wird viel seltener und Briefe schreibt man sich gar nicht mehr. Mir gefällt das gar nicht.

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  2. Ich hab garkein Smartphone: Wozu auch? 🙂

    Willkommen bei den Montagslyrikern! – Einladung von Terence Horn und PPschen

    PP hatte die wirklich gute Idee, die Montagslyriker ins Leben zu rufen. Ein Projekt, um unsere Blogs bekannter zu machen und um uns untereinander besser zu vernetzen. Wir wollen mehr Leser für unsere Arbeit gewinnen und zeigen, was wir drauf haben.

    Die Idee: Wir bitten jeden Montag einen Lyriker um Beantwortung von fünf Fragen (Ich stelle euch natürlich erst ein wenig vor und bräuchte die Antworten bis spätestens Samstagabend, um alles entsprechend vorzubereiten):

    1. Nenne den Schmerz beim Namen. Wer ist der Dämon, der dich zum Schreiben verführte?
    (Der Mensch, die Muse, das Unglück)

    2. Wer dich kennenlernen will muss wissen, dass du …
    (Erzähl uns von deinen Macken, schlechten und guten Eigenschaften, von deinen dunklen Geheimnissen)

    3. Welche Götter verehrst du?
    (Künstler, die dich prägten, die du gerne liest oder empfehlen möchtest.)

    4. Was tust du, um dein Werk bekannt zu machen?
    (Lesungen, Poetry-Slams, Veröffentlichen in Zeitschriften, Büchern, Internet usw.)

    5. Und nun, zeige dich!
    (Mit bis zu zehn charakteristischen Werken, die du uns vorstellen magst. Mit einem Bild von dir? )

    Natürlich müsst ihr nicht alle Fragen beantworten, wenn ihr nicht wollt oder weicht einfach ein wenig aus. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch Bilder schicken und natürlich einen Link zu eurem Blog. Ich kann zwar nicht garantieren, dass ich alles veröffentliche, aber ich gebe mir Mühe.

    Bitte setzt auch auf eurem Blog einen Link zu dem Artikel, damit wir alle von der Veröffentlichung profitieren und vielleicht auch auf den ein oder anderen Artikel von einem Kollegen oder einer Kollegin.
    Wir sind gespannt, wie sich die Montagslyriker entwickeln. So oder so ist ein Projekt, mit dem wir Spaß haben werden und neue, interessante Leute kennenlernen.

    Wir freuen uns auf deine Werke!

    Terence Horn
    http://terencehorn.com

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