Schokoladenmännchen

Gedanken zum Schokoladenmännchen

Da stehst du. Kunstobjekt in einem Museum.

Lässt fragende Blicke wirken. Was willst du sein?

Wofür bist du geschaffen worden?

 

Schokolade und süsse Verführung, kommt einem in den Sinn.

Wie Schokoladenwerbung, so tauchst Du zu einem Zeitpunkt auf,

zeigst Dich, hältst die Zuschauer gebannt, und tauchst wieder unter.

 

Die Augen erwartend, ob Du wieder kommst. Du bist wirklich süß,

zum Anbeißen.

Schokolade als Konsum das ganze Jahr besonders Ostern und Weihnachten

als Figuren. Es könnten Gevatter sein, auch sie bringen Augen zum

Leuchten und Staunen.

 

Du lässt die Herzen der Naschkatzen höher schlagen.

Du bist eine Sünde wert.

 

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Elfenkönigin

Einst, vor langer Zeit, erzählten die Alten im Dorf, an langen Winterabenden, viele Geschichten aus dem tiefen Wald und dem Moor, die sich hinter dem Dorf erstreckten.

Lange Winterabende, kalte Nächte, ein unheimliches Sausen, ließen die Träume der Alte wilde Geschichten spinnen. Es spuke im Moor, die Geister hausen im Wald, tuschelten sie.

Doch was klang so unheimlich, sobald die Dunkelheit über das Land zog, den Menschen Schlaf brachte, drang ein klagendes Weinen aus dem Moor.

Es begann ganz leise, mit einem „Kling,Kling“, das sich zur Mitternachtsstunde zu einem Konzert erhob. Dann erschien ein Glimmern im Moor, so als Leuchtwürmchen einen Tanz abhalten. Bis einem Mal die Stille im Moor sich  ausbreitete.

 Jahrelang ging das so, bis zwei dumme Tölpel auf Idee kamen, nachzuschauen was dort vor sich ging. Sie schlichen sich ins Moor, die Wege kannten sie gut.Plötzlich standen sie vor einem Lichtmeere, einem wunderschönen Feste. Mittendrin ein gar liebliches Wesen.

 Die beiden Tölpel entbrannten in Liebe zu ihr, und vergaßen jede Vorsicht. Es gab einen riesengroßen Knall, einer der sie mitten in das lebhafte Treiben warf. Eine helle Aufregung breitete sich aus, den bisher kannte kein Mensch das Geheimnis. Alles rannte davon, ohne zu bemerken dass die beiden die Elfenkönigin mitnahmen.

 Sie bettelte und flehte, sie freizulassen, sonst geschehe ein großes Unglück. Doch die Tölpel lachten nur, ahnten nicht welche Macht sie hatte. Sie lachten und lachten, dass es durch das ganze Moor hallte. Ohne auf den Weg zu achten, liefen sie in die falsche Richtung, und verloren sich aus den Augen.

 Und da begann die Elfenkönigin garstig zu singen:

„Einer geht falsch, zwei wird tief fallen, drei keiner wird sie vermissen, vier verschwunden ist er dann.“

 Dem Tölpel verging das Lachen. Immer tiefen geriet er ins Moor, die Elfenkönigin sang immer wieder die gleiche Melodie, und wütend ließ er sie fliegen.

 Endlich kehrte Ruhe ein, der Tölpel stampfte weiter. Wo er ging, versank er, versank er……

 Nur die Alten wussten was geschehen war. Sie munkelten, das die beiden, heute noch durchs Moor wandern.

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Toskana

Sonnendurchwärmte Luft,

leichte Lebensart

friedliche Idylle,

Mücken tanzen über den See,

Vögel singen Dir ein Konzert,

überall ein freundlich Gesumme,

Pinien biegen sich im Wind,

Zitronenhänge laden dich ein,

zum Verweilen,

schau dich um,

genieße das Leben,

Wolken loser Himmel,

Helligkeit in allen Winkeln,

spüre die Toskana.

 

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Himmelsflocke

Leicht schwebt das Flöckchen,

spielerisch tanzt es, ein Regen mit den anderen,

verspielt bildet, es neue,

zaubert dem Menschenkind

Phantasiegebilde

Ein Wagen

Ein Drachen

Verträumt siehst Du zu,

das Flöckchen zieht weiter

und Augen wandern hinterher

und lassen das Spiel geschehen.

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