Der Regenbogen, der nachts leuchtete

Expectrum, Regenbogen, Linien, Farbe, Satin, Ideen

  „Leise Peterle, leise! Der Mond geht auf die Reise.“

Friedlich träumend schlummerte Emil in seinem Bett, doch in dieser Nacht geschah etwas Seltsames. Fabelwesen und Elfen wanderten durch seine Traumwelt, bis ein leises Pling, ihn aus dem Bett steigen ließ.

„Komm mit hinaus in die sternenklare Nacht“, wisperte die Regenbogenfee.

Schlafwandelnd öffnete Emil das Fenster, schwebend erhob er sich hinaus in die Finsternis, umschwirrt von dem sonderbaren Wesen.

„Komm, lass uns in die Dunkelheit der Sterne schreiten, heute geschieht etwas Besonderes.“

Die Fee klatschte in die Hände, worauf glitzernde Handschuhe erschienen. Emil sah sie mit erstaunten Augen an, die Trance schien verschwunden zu sein.

„Zeichne die Farben des Regenbogens in den Nachthimmel.“

Emil drehte ungläubig die Handschuhe, die die Fee ihm gegeben hatte.

„Zieh sie an, jede der fünf Finger wird dir eine Farbe geben, du wirst sehen, wie sie erleuchtet die dunkle Nacht.

Emil glaubte dass er sich in seinen Träumen befände, das konnte einfach nicht geschehen. Er fing an eine Farbe nach der anderen in den Himmel zu malen. Leuchtend erstrahlte der Regenbogen am Nachthimmel. Der Mond erblasste angesichts der herrlichen Farbenpracht.

 

Regenbogen, Raum, Planeten, Wissenschaft

 

„Weißt Du was die Farben bedeuten?“

Die Regenbogenfee umschwirrte ihn, wie eine Libelle, während Emil stumm fort malte er.

„Rot ist die Farbe der Liebe. Es bedeutet das alle Menschen miteinander in Verbindung stehen.“

Gelb beherbergt den himmlischen Schatz, wie Weisheit, Vertrauen, Friede.

Blau steht für das teilen in der Gemeinschaft

Violett bedeutet dass dir jemand die Hände reicht.

Grün steht für das Hoffen“

Der Himmel erleuchtete wie nie zuvor, die Regenbogenfee tanzte um ihn herum. Ein verwunschenes geheimnisvolles Funkeln umgab sie beide. Emil rieb sich die Augen, eine große Müdigkeit befiel ihn mit einem Mal, als ob all seine Kräfte verbraucht wären.

Langsam stieg die Morgenröte am Himmel auf. Die Nacht ging zu Ende, die Farben verblassten allmählich, und Emil lag wieder träumend in seinem Bett.

(Das war eine Hausaufgabe der Schreibwerkstatt und entstand aus meiner eigenen Feder. A.M.G)

 

 

 

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