Dezember

Dezember
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Dezember

Dezember

Weihnachtszauber

Überall kehrt in den Stuben

der Weihnachtsduft ein.

Ob Pfeffernuss, Lebkuchen oder Zimtstern,

Feuerschein im Kamin.

 

Schneeflocken treiben vor der Tür

Eisige Winterluft friert die Welt ein,

strahlend leuchtet der Stern

der Hoffnung.

 

Stille breitet sich aus,

leise klingt das Jahr aus

mit seinen Wünschen und Träumen

horch wir der Weihnachtszauber sich entfaltet.

 

(wortsonate 12.Dezember 17)

 

Dezember

Das Jahr ward alt. Hat dünnes Haar.
Ist gar nicht sehr gesund.
Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.
Kennt gar die letzte Stund.

Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.
Ruht beides unterm Schnee.
Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.
Und Wehmut tut halt weh.

Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.
Nichts bleibt. Und nichts vergeht.
Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.
Nützt nichts, dass man’s versteht.

Und wieder stapft der Nikolaus
durch jeden Kindertraum.
Und wieder blüht in jedem Haus
der goldengrüne Baum.

Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,
wie hold Christbäume blühn.
Hast nun den Weihnachtsmann gespielt
und glaubst nicht mehr an ihn.

Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.
Dann dröhnt das Erz und spricht:
„Das Jahr kennt seinen letzten Tag,
und du kennst deinen nicht.“

(Erich Kästner)

 

Foto: pixabay.com

 

2.Advent

2.Advent

 

Weihnachten rückt näher

wir singen ein frohes Lied

Weihnachten kommt näher

und der Geist der Liebe wird sein

ganz bestimmt

Weihnachten rückt näher

und wir werden glücklich sein

uns einfach zu sehen an Weihnachten

Weihnachten rückt näher

weißer Schnee fällt

ein Teil des Mondes

leuchtet hell

auf dieses Wunderland-

Überall ist Weihnachten.

Dorsay Baker

 

(übersetzt Wortsonate)

Foto benited.com

 

Damit allen einen schönen 2.Advent.

 

Grüße zum 1.Advent

Mit diesem Video möchte ich möchte allen einen schönen ersten Advent wünschen und mich für das regelmäßige Lesen bedanken.

 

 

Wie ich das Schreiben im Blog weiterentwickele weiß ich noch nicht. Ich denke im Moment werden es nur die Gedichte sein. Für die Sonntagsgedanken und Buchbesprechungen fehlen mir in der momentanen Situation die Kraft und Kreativität. Wenigstens ein bisschen, weil das Schreiben fehlt mir schon. Eure Beiträge versuche ich so zeitnah wie möglich zu lesen, weil es eine Abwechslung ist.

In diesem Sinne wir lesen uns.

Schreibwerkstatt

Schreibwerkstatt

ABC  Etüden 46/17

Holladri ertönte es aus der Stadthalle, der Jodelwettbewerb war in vollem Gange. Maria und Theresa lauschten hinter der Bühne, was ihre Konkurrenten so von sich gaben. Sie kannten sich schon seit Kindertagen, jede hatte ihrem Jodler eine Stilblüte aufgedrückt. Und sie wollten gewinnen, da wird keine von ihnen nachgegeben, das war schon immer so.

„Du, wirst sehen, mein Holloholldri wird keiner toppen können.“

„Naa“, meint Maria, horch mal wie perfekt mein Hooolliidri klingt.“ Sie fängt an zu jodeln, in dem Augenblick fängt Teresa schallend an zu lachen.

„Mei, das ist so banal, da ist das Hoo in den Kanal gefallen.“

Maria schnaufte verächtlich: „Du wirst schon sehen, ich habe meinen Geheimjodler noch nicht ausgejodelt.“

Von der Bühne erschallte ihr Namen: Maria Neauger kommen sie bitte zum Auftritt.

 

 

https://365tageasatzaday.wordpress.com/2017/11/12/schreibeinladung-fuer-die-textwoche-46-17-wortspende-von-wesentlichwerden/

 

Damit möchte ich aus familiären Gründen eine Blogpause einlegen.